Workshop
Business Workshops
Unsere erlebnisorientierten Workshops und Seminare werden auf Ihre individuellen Herausforderungen maßgeschneidert oder sind Teil unseres modularen Ausbildungsprogramms „Game Plan“. Wir verwenden u. a. SMART STAKES sowie LEGO® Serious Play®, um Inhalte interaktiv zu vermitteln. Nachfolgend einige unserer Game-Plan-Module:
01 • Grundlagen
Einführung in SMART STAKES
1.0 Grundlagenmodul Poker Masterclass | Einführung in das Programm & in Poker als Methodik
Einführung in das Programm und in Poker als Methodik. Das Grundseminar ist Voraussetzung für alle weiteren Module.
In diesem Grundlagenmodul erleben die Teilnehmenden, wie Poker als Denk-, Entscheidungs- und Reflexionsmodell funktioniert. Sie bekommen einen ersten Zugang zu den zentralen Prinzipien, die in den weiteren Modulen vertieft werden: Information, Risiko, Timing, Kommunikation, Verantwortung und Ergebnisbewertung.
Poker ist viel mehr als eine Kommunikationsmethode – es ist eine Methode, die sich maßgeblich mit Wirkung beschäftigt. Auswirkungen von Entscheidungen, Wirkung von Fragen und des eigenen Auftretens, aber vor allem mit Konsequenzen des Handelns. Das macht Poker als Workshop-Methode so wertvoll.
Was Teilnehmende mitnehmen: Die Spielregeln von Poker in der Variante Texas Hold'em. Ebenso vermitteln wir ein klares Grundverständnis für Funktions- und Wirkungsweisen unserer Methode, die wir auch im Game Plan einsetzen, sowie eine erste Vorstellung davon, welche Werkzeuge Ihnen in unseren Workshops zur Verfügung stehen.
Inhalte
- Regelwerk Poker Texas Hold'Em
- Erste Pokerprinzipien als Business-Werkzeuge
- Entscheiden unter Unsicherheit
- Ratio, Emotion und Intuition im Entscheidungsprozess
- Umgang mit Druck und begrenzter Information
- Reflexion von Entscheidungsverhalten
- Transfer in Führung, Vertrieb, Teamarbeit und Kommunikation
Branchen- und abteilungsübergreifend geeignet für Menschen, die Entscheidungen treffen, vorbereiten oder verantworten.
½ Tag (5 h) oder 1 Tag (9 h) inkl. Pausen
Interaktiver Workshop mit Praxis, Austausch und direktem Transfer. Pokerkenntnisse sind keine Voraussetzung. Gespielt wird ohne Geldeinsatz. Poker dient als Lernmethode.
Das Grundlagenmodul bildet die gemeinsame Ausgangsbasis für alle weiteren Module des Game Plans. Es eignet sich als Einstieg für Unternehmen, Teams und Führungskräfte, die Entscheidungskompetenz zunächst kompakt erleben und danach gezielt vertiefen möchten.
02 • Entscheidungskompetenz
Entscheidung verstehen und treffen
Modul 2.1 Entscheidungskompetenz unter Unsicherheit
Was ist Entscheidungskompetenz unter Unsicherheit?
Entscheidungen müssen oft getroffen werden, bevor alle Fakten bekannt sind. Genau dort beginnt der Game Plan: bevor der erste Zug gemacht wird.
Am Pokertisch wird sichtbar, was auch im Business gilt: Niemand kennt alle Karten. Trotzdem muss eingeschätzt werden, was bekannt ist, was nur vermutet wird, was beeinflussbar ist und wo neben Kompetenz auch Glück und Zufall wirken.
Die Teilnehmenden lernen, Entscheidungssituationen unter Unsicherheit früher zu erkennen, ihre Position klarer einzuschätzen und realistische Optionen zu sehen.
Was Teilnehmende mitnehmen: Ein klares Raster für den Start eines Game Plans: Spiel, Regeln, Beteiligte, Einsatz, Informationslage, Einfluss, Risiko und nächste Optionen.
Inhalte
- Entscheidungen unter Unsicherheit erkennen
- Glück, Zufall und Kompetenz unterscheiden
- Information, Annahme und Ergebnis trennen
- Spiel, Regeln, Rollen und Einsatz klären
- Eigene Position und Optionen erfassen
Führungskräfte, Projektleitende, Fachverantwortliche, Vertriebs- und HR-Verantwortliche sowie Teams mit Entscheidungsverantwortung.
1 Tag inkl. Pausen
Interaktiver Workshop mit Poker-Simulationen, Reflexion, Fallarbeit und Transfer.
Die erste Phase: Ausgangslage klären, bevor gehandelt wird. Erst daraus entsteht ein belastbarer Game Plan.
Modul 2.2 Entscheidungslogik & Struktur
Wie wichtig ist es?
Ist die Ausgangslage gelesen, braucht es Struktur. Viele Entscheidungen werden zäh, weil alles gleichzeitig wichtig wirkt: Risiko, Chance, Einsatz, Timing, Konsequenz und Verantwortung.
Am Pokertisch wird trainiert, Entscheidungen zu sortieren, bevor das Ergebnis bekannt ist. Was ist beeinflussbar? Welche Option hat welchen Wert? Welche Risiken sind tragbar? Und wann braucht es ein klares Commitment?
Die Teilnehmenden lernen, komplexe Situationen in bewertbare Teile zu zerlegen, Alternativen sauber abzuwägen und aus Unsicherheit einen tragfähigen nächsten Schritt zu machen.
Was Teilnehmende mitnehmen: Ein strukturiertes Vorgehen für klarere Entscheidungen: Kategorien, Kriterien, Wahrscheinlichkeiten, Alternativen, Risiko, Konsequenzen und Commitment.
Inhalte
- Entscheidungskategorien erkennen
- Resultat und Entscheidungsqualität trennen
- Beeinflussbar und unbeeinflussbar unterscheiden
- Alternativen, Einsatz und Konsequenzen bewerten
- Entscheidungsbaum und Szenarien nutzen
- Wahrscheinlichkeiten einordnen
- Commitments und Exit-Optionen bewusst setzen
Führungskräfte, Projektleitende, Unternehmer:innen, Vertriebs- und Einkaufsverantwortliche sowie Teams mit komplexen Entscheidungsprozessen.
1 Tag inkl. Pausen
Interaktiver Workshop mit Poker-Simulationen, Entscheidungsübungen, Fallarbeit und Transfer.
Die zweite Phase: Aus der Lage wird ein Plan. Optionen werden gewichtet, Risiken eingeordnet und nächste Schritte bewusst vorbereitet.
Modul 2.3 Mensch & Dynamik – Persönlichkeitsmuster bei Entscheidungen
Wer ist beteiligt?
Sobald ein Plan auf Menschen trifft, verändert sich das Spiel. Entscheidungen hängen selten nur an Zahlen und Fakten. Motive, Erwartungen, Druck, Erfahrung, Ego und Unsicherheit wirken immer mit.
Am Pokertisch wird das sofort sichtbar: Jede Handlung sendet Signale. Jede Reaktion verändert das Bild. Wer Menschen besser liest, erkennt früher, was sie antreibt, wo Widerstand entsteht und wie Dynamik Entscheidungen beeinflusst.
Die Teilnehmenden lernen, sich selbst und andere bewusster wahrzunehmen, Verhalten besser einzuordnen und Kommunikation gezielter auszurichten.
Was Teilnehmende mitnehmen: Mehr Klarheit über Motive, Muster, Wirkung und Dynamik — bei sich selbst, im Gegenüber und im Team.
Inhalte
- Eigene Position, Wirkung und Verfassung reflektieren
- Ziele, Motive und Erwartungen erkennen
- Gegenüber und Mitspieler besser einschätzen
- Persönlichkeitsmuster und Pokertypen einordnen
- Leveldenken anwenden
- Image, Wirkung und Adaption verstehen
- Druck, Emotionen und Reaktionen bewusster lesen
Führungskräfte, Projektleitende, HR-Verantwortliche, Vertriebs- und Verhandlungsverantwortliche sowie Teams, die menschliche Dynamiken in Entscheidungen besser verstehen wollen.
1 Tag inkl. Pausen
Interaktiver Workshop mit Poker-Simulationen, Beobachtungsaufgaben, Reflexion, Gruppenübungen und Transfer.
Die dritte Phase: Der Plan trifft auf Menschen. Motive, Muster, Wirkung und Dynamik werden sichtbar, damit Entscheidungen im Miteinander bewusster geführt werden können.
Modul 2.4 System & Organisation - Entscheidungsprozesse in Organisationen
Warum läuft es so?
Manchmal ist die Entscheidung gar nicht das Problem, sondern das System, in dem sie wirken soll: Prozesse, Routinen, Silos, unausgesprochene Regeln und alte Muster bestimmen mit, was möglich wird und was stecken bleibt.
Am Pokertisch wird sichtbar: Jeder Zug verändert die Lage. Muster wiederholen sich. Kleine Hebel können große Wirkung entfalten.
Die Teilnehmenden lernen, Entscheidungsstrukturen im eigenen System zu erkennen: Wo entstehen Blockaden? Wo laufen Automatismen? Wo liegt ein echter Hebel?
Was Teilnehmende mitnehmen: Einen klareren Blick auf Strukturen, Muster und Hebel, die Entscheidungen ermöglichen, verzerren oder blockieren.
Inhalte
- Entscheidungsprozesse und Verantwortlichkeiten prüfen
- Wechselwirkungen erkennen
- Serien, Muster und Automatismen sichtbar machen
- Hebel-Prinzip verstehen
- Commitment, Loslassen und Exit-Strategien klären
- Reverse Engineering: vom Ziel zurück zur Ausgangslage
- Entscheidungsstrukturen verbessern
Geschäftsführung, Führungskräfte, Organisationsverantwortliche, HR, Projektleitungen sowie Teams, die Entscheidungsprozesse verbessern wollen.
1 Tag inkl. Pausen
Interaktiver Workshop mit System-Mapping, Poker-Simulationen, Reflexion und Transfer.
Die vierte Phase: Der Plan trifft auf das System. Strukturen, Muster und Wechselwirkungen werden sichtbar, damit Entscheidungen wirksamer umgesetzt werden können.
Modul 2.5 Body & Mind - Entscheidungsfähigkeit als Ressource
Wie bleibe ich handlungsfähig?
Ein Game Plan funktioniert nur, wenn der eigene Zustand mitspielt. Müdigkeit, Stress, Ernährung, Körperspannung und innere Unruhe verändern, wie klar wir wahrnehmen, bewerten und handeln.
Profi-Pokerspieler kennen das: Wer leer, müde oder überdreht ist, entscheidet anders. Die Teilnehmenden lernen, den eigenen Zustand besser zu lesen und aktiv zu steuern: Was gibt Energie? Was stabilisiert? Was hilft unter Druck?
Der Fokus liegt auf alltagstauglichen Tools für Körper, Kopf und Energie: Ernährung, Bewegung, kurze Übungen, mentale Vorbereitung und einfache Routinen.
Was Teilnehmende mitnehmen: Konkrete Werkzeuge, um Energie aufzubauen, Stress zu regulieren und auch unter Druck klar handlungsfähig zu bleiben.
Inhalte
- Eigene Energie und Verfassung wahrnehmen
- Ernährung, Timing und Alltagstauglichkeit einordnen
- Übungen für Aktivierung, Fokus und Regulation
- Vorbereitung auf Drucksituationen
- Klar bleiben unter Stress
- Umgang mit Sieg, Niederlage und emotionalen Ausschlägen
- Short-term vs. Long-distance Decisions verstehen
- Persönliche Routinen entwickeln
Menschen, die unter Druck klar, stabil und handlungsfähig entscheiden müssen.
1 Tag inkl. Pausen
Interaktiver Workshop mit Reflexion, Körper- und Mentalübungen, Alltagstools, Poker-Transfer und persönlichem Maßnahmenplan.
Die fünfte Phase: Der Plan trifft auf den eigenen Zustand. Entscheidungsfähigkeit wird zur Ressource, damit der Game Plan auch unter Druck abrufbar bleibt.
03 • Führung im KI-Zeitalter
Führen leben
Modul 3.1 Führung im KI-Zeitalter
„Der Dealer-Button wechselt — bist du bereit?“
KI schafft neue Möglichkeiten. Sie verändert Aufgaben und damit die Anforderungen an Führung grundlegend. Wer heute führt, muss nicht mehr nur Menschen managen, sondern ein System aus Menschen und Algorithmen gestalten. Das erfordert neue Rollen, neue Strukturen und vor allem neue Führungsinstrumente.
Am Pokertisch zeigt sich, was moderne Führung ausmacht: nicht wer am meisten weiß, sondern wer am besten mit Unsicherheit umgeht, Informationen klug nutzt und sein Team in unübersichtlichen Situationen orientiert. Die Teilnehmenden erfahren, wie psychologische Sicherheit in KI-unterstützten Teams entsteht, wie eine gesunde Fehlerkultur aussieht und wie Qualitätssicherung im Zusammenspiel von Mensch und Maschine funktioniert.
Was Teilnehmende mitnehmen: Ein klares Bild der neuen Führungsrolle im KI-Zeitalter, konkrete Führungsmodelle im Vergleich und Raum für persönliche Reflexion.
Inhalte
- KI im Kontext Führung verstehen
- Rechte, Pflichten, Rollen, Verantwortung und Grenzen klären
- Reflexion von Führungsanspruch und Führungsverhalten
- Führung von Menschen & Maschinen
- Führungsinstrumente im KI-Zeitalter
- Transfer in konkrete Führungsaufgaben
Führungskräfte, Projektleitende und Personen mit Führungsverantwortung, die trotz oder gerade aufgrund der KI in der Arbeitswelt ihrer Führungsrolle gerecht werden wollen.
½ Tag (5 h) oder 1 Tag (9 h) inkl. Pausen
Interaktiver Teamworkshop mit Praxisbezug, Reflexion, Anwendungsszenarien und Transfer.
Ein Modul für Führungskräfte, um Führungsinstrumente und -mechanismen für Organisationen mit KI-Einsatz kennenzulernen, zu verstehen und auf die eigene Führungsrolle zu adaptieren – als Vertiefung nach dem Grundlagenmodul, als eigenständiger Workshop oder als integriertes Modul.
Modul 3.2 Change Management
Die Geschichte, die du am Tisch erzählst
Jede Veränderung ist zuerst eine Geschichte und wer sie erzählt, bestimmt, wie sie ankommt. Führungskräfte, Change Agents und Interessierte lernen, Transformationsprozesse nicht nur zu managen, sondern aktiv zu gestalten: durch eine überzeugende Change Story, bewusste Kommunikationsentscheidungen und den gezielten Aufbau von Vertrauen und psychologischer Sicherheit.
Am Pokertisch erleben die Teilnehmenden hautnah, wie Wahrnehmung entsteht, was ein Bluff anrichtet und warum Konsistenz die härteste Währung in Veränderungsprozessen ist. Psychologische Grundlagen von Kotters 8 Stufen bis zur Kübler-Ross-Kurve machen erklärbar, wie Menschen auf Veränderungen reagieren und wie man sie dort abholt, wo sie stehen.
Was Teilnehmende mitnehmen: Eine eigene Change Story, ein Werkzeugkasten für strategische Kommunikation, ein klares Bild der eigenen Wirkung als Change Agent sowie das Wissen, wann Transparenz gewinnt und wann Schweigen verliert.
Inhalte
- Veränderungsmanagement verstehen und begreifen
- Modelle wie Kotters 8 Stufen, Lewins „Unfreeze – Change – Refreeze“ oder die Kübler-Ross-Kurve in ihrer Abhängigkeit zueinander erleben
- Werkzeuge zur Ableitung von Change Storys und Change-Plänen
- Werkzeugkasten für strategische Change-Kommunikation
Führungskräfte, Change Agents sowie Personal- und Kommunikationsabteilungen, die Veränderungen in Unternehmen treiben, gestalten und umsetzen.
1 Tag (9 h) inkl. Pausen
Interaktiver Teamworkshop mit Praxisbezug, Reflexion, Anwendungsszenarien und Transfer.
Poker ist eine einzigartige Simulation erlebbarer Entscheidungskonsequenzen – das macht Change Management am Pokertisch lebendig, interaktiv und leicht verständlich. Funktioniert individuell zugeschnitten als Inhouse-Training wie auch im Rahmen der Führungskräfteausbildung über mehrere Game-Plan-Module.
Modul 3.3 Produktivität und Effizienzsteigerung
Don't Play the Game — Master It: KI als strategischer Hebel.
Kl wird bereits genutzt. Aber wird damit auch wirklich produktiver gearbeitet - oder nur schneller? Der Unterschied liegt nicht in der Technologie, sondern darin, wie bewusst und strategisch sie eingesetzt wird. Wer Kl ohne klare Zielsetzung und Entscheidungslogik nutzt, verwechselt Output mit Wertschöpfung und Geschwindigkeit mit Wirksamkeit.
Dieser Workshop verbindet am Pokertisch drei Ebenen zu einem integrierten Produktivitätsframework: die Entscheidungslogik des Pokerspiels als Modell für Wissensarbeit unter Unsicherheit, neuropsychologische Grundlagen kognitiver Hochleistung und den gezielten Einsatz von Kl als strategischem Assistenzsystem.
Die Teilnehmenden erkennen ihre eigenen Ineffizienzmuster, verstehen, wo Kl kognitive Ressourcen freisetzt und wo menschliches Urteilsvermögen unersetzlich bleibt. Das Ergebnis ist kein abstraktes Konzept, sondern ein organisationsspezifischer
Handlungsrahmen.
Was Teilnehmende mitnehmen: EEin belastbares Entscheidungs- und Produktivitätsframework, ein realistisches Bild der eigenen kognitiven Leistungsgrenzen und klare Kriterien, wann Kl einen echten Mehrwert erzeugt und wann nicht.
Inhalte
- Produktivität und Wirkung verstehen
- Modell und Wirkungsweisen des Resultings kennenlernen
- Reflexion kognitiver Leistungsmerkmale sowie psychologischer Sicherheit
- Erarbeitung organisationsspezifischer Handlungsrahmen
Geschäftsführer, Abteilungs-Team- und Projektleiter mit direkter Personalverantwortung oder direkter Verantwortung für Fachfunktionen.
1 Tag (9 h) inkl. Pausen
Interaktiver Workshop mit Praxisbezug, Reflexion, Anwendungsszenarien und Transfer.
Ein intensives Vertiefungsmodul idealerweise aufbauend auf dem Grundlagenmodul sowie Modul 3.1 Führung im Kl-Zeitalter. Als zugeschnittenes Inhouse-Training wie auch im Rahmen der Führungskräfteausbildung gut anwendbar.
Modul 3.4 Risikomanagement und Ressourcen-Allokation
Wann halte ich und wann steige ich aus?
Jede Projektentscheidung ist eine Wette. Die Frage ist nicht, ob man Risiken eingeht, sondern ob man sie versteht.
Führungskräfte, die Business Cases bewerten, Ressourcen verteilen und unter Druck entscheiden, kämpfen nicht nur gegen Zahlen, sondern gegen das eigene Gehirn.
Am Pokertisch werden die psychologischen Mechanismen hinter Risikoentscheidungen direkt erlebbar: Wann hält man zu lange an einer schlechten Hand fest? Wann steigt man zu früh aus einem vielversprechenden Projekt aus? Warum fühlen sich Verluste doppelt so schwer an wie gleichwertige Gewinne? Neurowissenschaftliche und verhaltenspsychologische Grundlagen von Kahneman bis Sunk-Cost-Effekt machen erklärbar, was im Entscheidungsmoment wirklich passiert.
Was Teilnehmende mitnehmen: Ein strukturiertes Framework zur Business-Case-Bewertung, klare Abbruch- und Eskalationskriterien für Kl-Initiativen und konkrete Techniken für Entscheidungen im Risikomanagement und bei der Ressourcenallokation.
Inhalte
- (Projekt-) Risiken verstehen und bewerten lernen
- Entscheidungsmechanismen im Gehirn und was sie ausmacht
- Neurowissenschaftliche und verhaltenspsychologische Grundlagen
- Strukturiertes Framework für Entscheidungen bei Risiken
FFührungskräfte, Projektleiter und Teamleiter in Projektverantwortung oder Projektsteuerung durch Steuerkreise.
1 Tag (9 h) inkl. Pausen
Interaktiver Workshop mit Praxisbezug, Reflexion, Anwendungsszenarien und Transfer.
Eine klassische Managementaufgabe bei strategischen wie operativen Projekten. Vertieft Modul 3.2 Change Management und eignet sich für Projekt- und Programmleitende Abteilungsleitungen im Projekt-und Programmmanagement sowie Ausbildende. Einzeln oder im Rahmen des Game Plans buchbar.
04 • Persönlichkeit und Vertrieb
Selbstwahrnehmung & -stärkung
Modul 4.1 Werte & Reflexion
„Der Dealer-Button wechselt — bist du bereit?“
KI schafft neue Möglichkeiten. Sie verändert Aufgaben und damit die Anforderungen an Führung grundlegend. Wer heute führt, muss nicht mehr nur Menschen managen, sondern ein System aus Menschen und Algorithmen gestalten. Das erfordert neue Rollen, neue Strukturen und vor allem neue Führungsinstrumente.
Am Pokertisch zeigt sich, was moderne Führung ausmacht: nicht wer am meisten weiß, sondern wer am besten mit Unsicherheit umgeht, Informationen klug nutzt und sein Team in unübersichtlichen Situationen orientiert. Die Teilnehmenden erfahren, wie psychologische Sicherheit in KI-unterstützten Teams entsteht, wie eine gesunde Fehlerkultur aussieht und wie Qualitätssicherung im Zusammenspiel von Mensch und Maschine funktioniert.
Was Teilnehmende mitnehmen: Ein klares Bild der neuen Führungsrolle im KI-Zeitalter, konkrete Führungsmodelle im Vergleich und Raum für persönliche Reflexion.
Inhalte
- KI im Kontext Führung verstehen
- Rechte, Pflichten, Rollen, Verantwortung und Grenzen klären
- Reflexion von Führungsanspruch und Führungsverhalten
- Führung von Menschen & Maschinen
- Führungsinstrumente im KI-Zeitalter
- Transfer in konkrete Führungsaufgaben
Führungskräfte, Projektleitende und Personen mit Führungsverantwortung, die trotz oder gerade aufgrund der KI in der Arbeitswelt ihrer Führungsrolle gerecht werden wollen.
½ Tag (5 h) oder 1 Tag (9 h) inkl. Pausen
Interaktiver Teamworkshop mit Praxisbezug, Reflexion, Anwendungsszenarien und Transfer.
Ein Modul für Führungskräfte, um Führungsinstrumente und -mechanismen für Organisationen mit KI-Einsatz kennenzulernen, zu verstehen und auf die eigene Führungsrolle zu adaptieren – als Vertiefung nach dem Grundlagenmodul, als eigenständiger Workshop oder als integriertes Modul.
Modul 4.2 Change Management
Die Geschichte, die du am Tisch erzählst
Jede Veränderung ist zuerst eine Geschichte und wer sie erzählt, bestimmt, wie sie ankommt. Führungskräfte, Change Agents und Interessierte lernen, Transformationsprozesse nicht nur zu managen, sondern aktiv zu gestalten: durch eine überzeugende Change Story, bewusste Kommunikationsentscheidungen und den gezielten Aufbau von Vertrauen und psychologischer Sicherheit.
Am Pokertisch erleben die Teilnehmenden hautnah, wie Wahrnehmung entsteht, was ein Bluff anrichtet und warum Konsistenz die härteste Währung in Veränderungsprozessen ist. Psychologische Grundlagen von Kotters 8 Stufen bis zur Kübler-Ross-Kurve machen erklärbar, wie Menschen auf Veränderungen reagieren und wie man sie dort abholt, wo sie stehen.
Was Teilnehmende mitnehmen: Eine eigene Change Story, ein Werkzeugkasten für strategische Kommunikation, ein klares Bild der eigenen Wirkung als Change Agent sowie das Wissen, wann Transparenz gewinnt und wann Schweigen verliert.
Inhalte
- Veränderungsmanagement verstehen und begreifen
- Modelle wie Kotters 8 Stufen, Lewins „Unfreeze – Change – Refreeze“ oder die Kübler-Ross-Kurve in ihrer Abhängigkeit zueinander erleben
- Werkzeuge zur Ableitung von Change Storys und Change-Plänen
- Werkzeugkasten für strategische Change-Kommunikation
Führungskräfte, Change Agents sowie Personal- und Kommunikationsabteilungen, die Veränderungen in Unternehmen treiben, gestalten und umsetzen.
1 Tag (9 h) inkl. Pausen
Interaktiver Teamworkshop mit Praxisbezug, Reflexion, Anwendungsszenarien und Transfer.
Poker ist eine einzigartige Simulation erlebbarer Entscheidungskonsequenzen – das macht Change Management am Pokertisch lebendig, interaktiv und leicht verständlich. Funktioniert individuell zugeschnitten als Inhouse-Training wie auch im Rahmen der Führungskräfteausbildung über mehrere Game-Plan-Module.
Modul 4.3 Produktivität und Effizienzsteigerung
Don’t Play the Game — Master It: KI als strategischer Hebel.
KI wird bereits genutzt. Aber wird damit auch wirklich produktiver gearbeitet – oder nur schneller? Der Unterschied liegt nicht in der Technologie, sondern darin, wie bewusst und strategisch sie eingesetzt wird. Wer KI ohne klare Zielsetzung und Entscheidungslogik nutzt, verwechselt Output mit Wertschöpfung und Geschwindigkeit mit Wirksamkeit.
Dieser Workshop verbindet am Pokertisch drei Ebenen zu einem integrierten Produktivitätsframework: die Entscheidungslogik des Pokerspiels als Modell für Wissensarbeit unter Unsicherheit, neuropsychologische Grundlagen kognitiver Hochleistung und den gezielten Einsatz von KI als strategischem Assistenzsystem.
Die Teilnehmenden erkennen ihre eigenen Ineffizienzmuster, verstehen, wo KI kognitive Ressourcen freisetzt und wo menschliches Urteilsvermögen unersetzlich bleibt. Das Ergebnis ist kein abstraktes Konzept, sondern ein organisationsspezifischer Handlungsrahmen.
Was Teilnehmende mitnehmen: Ein belastbares Entscheidungs- und Produktivitätsframework, ein realistisches Bild der eigenen kognitiven Leistungsgrenzen und klare Kriterien, wann KI einen echten Mehrwert erzeugt und wann nicht.
Inhalte
- Produktivität und Wirkung verstehen
- Modell und Wirkungsweisen des Resultings kennenlernen
- Reflexion kognitiver Leistungsmerkmale sowie psychologischer Sicherheit
- Erarbeitung organisationsspezifischer Handlungsrahmen
Geschäftsführer, Abteilungs-, Team- und Projektleiter mit direkter Personalverantwortung oder direkter Verantwortung für Fachfunktionen.
1 Tag (9 h) inkl. Pausen
Interaktiver Workshop mit Praxisbezug, Reflexion, Anwendungsszenarien und Transfer.
Ein intensives Vertiefungsmodul, idealerweise aufbauend auf dem Grundlagenmodul sowie Modul 3.1 Führung im KI-Zeitalter. Als zugeschnittenes Inhouse-Training wie auch im Rahmen der Führungskräfteausbildung gut anwendbar.
Modul 4.4 Risikomanagement und Ressourcen-Allokation
Wann halte ich und wann steige ich aus?
Jede Projektentscheidung ist eine Wette. Die Frage ist nicht, ob man Risiken eingeht, sondern ob man sie versteht. Führungskräfte, die Business Cases bewerten, Ressourcen verteilen und unter Druck entscheiden, kämpfen nicht nur gegen Zahlen, sondern gegen das eigene Gehirn.
Am Pokertisch werden die psychologischen Mechanismen hinter Risikoentscheidungen direkt erlebbar: Wann hält man zu lange an einer schlechten Hand fest? Wann steigt man zu früh aus einem vielversprechenden Projekt aus? Warum fühlen sich Verluste doppelt so schwer an wie gleichwertige Gewinne? Neurowissenschaftliche und verhaltenspsychologische Grundlagen von Kahneman bis Sunk-Cost-Effekt machen erklärbar, was im Entscheidungsmoment wirklich passiert.
Was Teilnehmende mitnehmen: Ein strukturiertes Framework zur Business-Case-Bewertung, klare Abbruch- und Eskalationskriterien für KI-Initiativen und konkrete Techniken für Entscheidungen im Risikomanagement und bei der Ressourcenallokation.
Inhalte
- (Projekt-)Risiken verstehen und bewerten lernen
- Entscheidungsmechanismen im Gehirn und was sie ausmacht
- Neurowissenschaftliche und verhaltenspsychologische Grundlagen
- Strukturiertes Framework für Entscheidungen bei Risiken
Führungskräfte, Projektleiter und Teamleiter in Projektverantwortung oder Projektsteuerung durch Steuerkreise.
1 Tag (9 h) inkl. Pausen
Interaktiver Workshop mit Praxisbezug, Reflexion, Anwendungsszenarien und Transfer.
Eine klassische Managementaufgabe bei strategischen wie operativen Projekten. Vertieft Modul 3.2 Change Management und eignet sich für Projekt- und Programmleitende, Abteilungsleitungen im Projekt- und Programmmanagement sowie Ausbildende. Einzeln oder im Rahmen des Game Plans buchbar.
05 • Zusatzmodule
Ergänzende Module
Zusatzmodul 1 Teampoker
Teamperformance – gemeinsam entscheiden, erfolgreich zusammenarbeiten
Teams scheitern oft an unklaren Rollen, missverständlicher Kommunikation und fehlendem Commitment. Entscheidungen im Team erzeugen Dynamiken, die Vertrauen stärken oder untergraben. Oft nicht durch den Inhalt, sondern durch die Art, wie gesprochen, zugehört und reagiert wird.
Im Poker-Setting werden der Umgang mit fremden Ressourcen sowie Kommunikationsmuster, Rollenverhalten und kollektive Risikologiken sichtbar. Die Teilnehmenden erleben, wie Sprache, Timing und Transparenz Entscheidungsprozesse beeinflussen, und entwickeln verbindliche Kommunikations- und Entscheidungsprinzipien für ihren Arbeitsalltag.
Was Teilnehmende mitnehmen: Ein gemeinsames Verständnis von Rollen und Verantwortung, klare Kommunikations- und Entscheidungsregeln für Teams sowie konkrete Vereinbarungen zur Stärkung von Vertrauen, Transparenz und kollektiver Performance.
Inhalte
- Gemeinsame Entscheidungsfindung
- Rollen und Verantwortung im Team
- Informationsaustausch und Abstimmung
- Kommunikation unter Druck
- Teamdynamik und Entscheidungsverhalten
- Transfer in den Arbeitsalltag
Teams, Projektgruppen, Führungsteams und Abteilungen, die Zusammenarbeit, Kommunikation und gemeinsame Entscheidungen verbessern wollen.
½ Tag (5 h) oder 1 Tag (9 h) inkl. Pausen
Interaktiver Teamworkshop mit Spielsequenzen, Reflexion und direktem Transfer. Pokerkenntnisse sind keine Voraussetzung. Gespielt wird ohne Geldeinsatz.
Ein Zusatzmodul für moderne Zusammenarbeit – als gezielte Vertiefung nach dem Grundlagenmodul, als eigenständiger Teamworkshop oder als kombinierter Teamtag.
Zusatzmodul 2 KI als Teammitglied
Neue Technologie in Teamarbeit integrieren
KI als Teammitglied ist das Zusatzmodul für Teams, die künstliche Intelligenz praktisch, verständlich und verantwortungsvoll in ihre Zusammenarbeit einbinden wollen. KI verändert Abläufe, Rollen, Erwartungen und Entscheidungsprozesse. Damit daraus produktive Zusammenarbeit entsteht, braucht es gemeinsame Sprache, klare Zuständigkeiten und ein realistisches Verständnis von Möglichkeiten, Grenzen und Verantwortung.
Das Modul hilft Teams, KI als Werkzeug, Sparringspartner und neue Ressource einzuordnen. Es geht um Akzeptanz, Orientierung, sinnvolle Einsatzfelder und die Frage, wie Mensch und Technologie im Team wirksam zusammenspielen – und zwar gemeinsam.
Was Teilnehmende mitnehmen: Ein gemeinsames Verständnis von Rollen und Verantwortung, klare Kommunikations- und Entscheidungsregeln für Teams sowie konkrete Vereinbarungen zur Stärkung von Vertrauen, Transparenz und kollektiver Performance.
Inhalte
- KI im Teamkontext verstehen
- Rollen, Verantwortung und Grenzen klären
- Akzeptanz und Orientierung fördern
- Mensch-KI-Zusammenarbeit praktisch einordnen
- Neue Arbeitsweisen entwickeln
- Transfer in konkrete Teamprozesse
- KI als Ressource verstehen und nutzen
Teams, Führungskräfte, Projektgruppen und Abteilungen, die KI in Zusammenarbeit, Kommunikation und Entscheidungsprozesse integrieren wollen.
½ Tag (5 h) oder 1 Tag (9 h) inkl. Pausen
Interaktiver Teamworkshop mit Praxisbezug, Reflexion, Anwendungsszenarien und Transfer.
Ein Zusatzmodul für moderne Zusammenarbeit – als gezielte Vertiefung nach dem Grundlagenmodul, als eigenständiger Teamworkshop oder als kombinierter Teamtag.
Zusatzmodul 3 Verhandlungstraining
Verhandlungspoker – Raise or Fold
Verhandlungspoker ist das Modul für Unternehmen, die Verhandlungen bewusster führen, Dynamiken schneller erkennen und unter Druck klarer entscheiden wollen. Poker dient als Trainingsmodell für reale Verhandlungssituationen: unvollständige Informationen, taktisches Verhalten, wechselnde Positionen, Zeitdruck, Erwartungshaltung und Entscheidungen mit unmittelbarer Wirkung.
Die Teilnehmenden trainieren, Gesprächssituationen zu lesen, die eigene Position einzuschätzen, Signale bewusst zu setzen und kritische Momente souveräner zu steuern. Am Pokertisch werden Verhandlungsmuster sichtbar: Wer baut Druck auf? Wer gibt zu früh nach? Wer erkennt den richtigen Moment für Raise, Call oder Fold? Daraus entstehen konkrete Werkzeuge für Einkauf, Vertrieb, Service und Führung.
Was Teilnehmende mitnehmen: Ein gemeinsames Verständnis von Rollen und Verantwortung, klare Kommunikations- und Entscheidungsregeln für Teams sowie konkrete Vereinbarungen zur Stärkung von Vertrauen, Transparenz und kollektiver Performance.
Inhalte
- Vorbereitung und Informationsbeschaffung
- Position, Timing und Informationsvorteile
- Storytelling und Gesprächsführung
- Taktik, Lesbarkeit und mentale Stärke
- Entscheidungen unter Druck: Raise, Call oder Fold
- Analyse von Verhandlungsmustern
- Transfer in Einkauf, Vertrieb, Service und Führung
Einkauf, Vertrieb, Service, Führungskräfte und Teams, die regelmäßig verhandeln, Preisgespräche führen oder in dynamischen Gesprächssituationen entscheiden.
1 Tag oder 2 Tage, jeweils 9 h inkl. Pausen
Interaktiver Workshop mit Poker als Lernmethode, praktischen Verhandlungssituationen, Reflexion und direktem Transfer. Pokerkenntnisse sind keine Voraussetzung. Gespielt wird ohne Geldeinsatz.
Das Zusatzmodul für Verhandlung, Gesprächsdynamik und Entscheidungen unter Druck – als gezielte Vertiefung nach dem Grundlagenmodul oder als eigenständiges Training für Teams mit konkretem Verhandlungsbedarf.
Wichtige Hinweise
Zur Durchführung unserer Module
Unsere Workshops finden je nach Themengebiet und Sinnhaftigkeit mit der entsprechenden interkativen Methode statt. Für die SMART STAKES Sessions sind keine Pokerkenntnisse im Vorfeld notwendig. Für den Poker-Einsatz wird kein echtes Geld verwendet, gespielt wird mit Poker-Jetons ohne Wert. Wichtiger als das Spielergebnis ist immer das strukturierte Debriefing nach jeder Sequenz. Unsere Module lassen sich einzeln buchen und individuell zusammenstellen und mit digitalen Tools ergänzen, etwa Miro für die Canvas-Arbeit oder Mentimeter für Live-Abstimmungen. Für LEGO® Serious Play® Elemente lassen sich ausgewählte Reflexionsphasen durch einen kurzen Skills-Build ersetzen. Unsere methodische Vielfalt passen wir an Ihre Bedürfnisse an, um die jeweils geeigneten
kognitiven Kanäle anzusprechen.
Passendes Thema dabei? Oder auch nicht?
Kein Problem, auch wenn nicht der passende Workshop dabei ist, unsere Erfahrung und
Methodenkompetenz nutzen wir, um auch für Sie das passende Format zu gestalten.